Syltreise 2015

Sehr geehrte Spenderin, sehr geehrter Spender,

herzlichen Dank für Ihre Spende, die Sie uns für unsere Arbeit im Muslimischer Familien Verein ev. zur Verfügung gestellt haben. Sie leisten damit einen wirklich wichtigen Beitrag, damit wir Menschen in schwierigen Lebenssituationen begleiten können.

Möge Allah euch reichlich belohnen und euch segnen, die für die Betroffenen gebetet und in Gedanken unterstützt haben.

Spendenaufruf

 

Moschee & Kirche gemeinsam für afrikanische Flüchtlinge

Zum Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan (9.7. bis 8.8.) bitten christliche und

muslimische Gemeinden in Borgfelde gemeinsam um Unterstützung.

Im Ramadan besinnen sich Muslime auf die Solidarität mit den hilfsbedürftigen Menschen.

Damit sie in dieser Zeit die Unterstützung für die obdachlosen afrikanischen Flüchtlinge in

Hamburg aufrechterhalten können, haben sich nun afrikanische Christen und Muslime in

Borgfelde zusammen getan.

Schon seit vielen Wochen leisten die afrikanische „Moschee der Barmherzigkeit“ (Masjid

Rahma - Muslimischer Familienverein e.V.) und die African Christian Church (im

Afrikanischen Zentrum Borgfelde) – wie viele andere Gemeinden in Hamburg -

Überlebenshilfe für obdachlose Flüchtlinge. Die Vernetzung und der Spendenaufruf haben

das Ziel, diese Unterstützung auf eine breitere Basis zu stellen, damit die einzelnen

Gemeinden nicht überlastet werden.

Für Spenden stehen folgende zwei Konten zur Verfügung:

Verwendungszweck „Flüchtlingshilfe“

Kirchengemeinde St. Georg-Borgfelde, Kto. Nr. 1230 121 459 bei der Haspa 200 505 50

und

Muslimischer Familienverein e.V., Kto. Nr. 1081 216 895 bei der Haspa 200 505 50

Für Spendenbescheinigungen bitte die Adresse auf dem Überweisungsträger vermerken.

Die Verwendung der eingehenden Spenden werden von African Christian Church, Masjid

Rahma und der Kirchengemeinde St. Georg-Borgfelde gemeinsam verantwortet.

Infos zu Spendenerlös und Verwendungszweck werden auf den Web- und Facebook-Seiten

der beteiligten Gemeinden veröffentlicht:

www.facebook.com/AfrikaZentrumHH

www.mfv-masjidrahma.de

www.stgeorg-borgfelde.de

Ansprechpartner

Muslimischer Familienverein e.V. Masjid Rahma:

Ali Awudu, Tel. 0177 74 620 78, info-masjidrahma@gmx.de

African Christian Church Hamburg (im Afrikanischen Zentrum Borgfelde):

Pastor Peter Sorie Mansaray, Tel. 0151 114 320 38, p.mansaray@kirche-hamburg-ost.de

Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Georg-Borgfelde:

Pastor Kay Kraack, Tel. 040 / 24 90 14, kraack@stgeorg-borgfelde.de

Hintergründe zur…

Hilfe durch die ‚Moschee der Barmherzigkeit‘ / Muslimischer Familienverein e.V.

Da ein großer Teil der afrikanischen Flüchtlinge islamischen Glaubens sind, haben sie sich

u.a. an die afrikanische „Moschee der Barmherzigkeit“ (Masjid Rahma) in Borgfelde

gewendet. Diese Moscheegemeinde ist mit den benachbarten Kirchengemeinden seit über

zwei Jahren durch gemeinsame Veranstaltungen verbunden und arbeitet auch im Beirat des

Projekts „Toleranz fördern“ der Bundesregierung mit. Sie ist engagiert in der Integration von

Migranten und nimmt ihre soziale Verantwortung in dieser Einwanderungsgesellschaft sehr

ernst.

Sie bietet den Flüchtlingen seit zwei Monaten täglich Frühstück und eine warme Mahlzeit am

Nachmittag. Dafür haben die Gemeindemitglieder bisher schon weit über € 10.000

aufgebracht. Dies übersteigt die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde und bringt sie in

eine ausweglose Situation zwischen Hilfsbereitschaft und Gefährdung der eigenen Arbeit.

Unterstützung im Afrikanischen Zentrum Borgfelde

Vor einem Monat hat auch das Afrikanische Zentrum die Türen der Erlöserkirche Borgfelde

für die Flüchtlinge geöffnet. Pastor Peter Sorie Mansaray, Beauftragter des Ev.-luth.

Kirchenkreises Hamburg-Ost, bietet zusammen mit seiner Gemeinde, der African Christian

Church Hamburg, sonnabends und dienstags im Café Mandela eine warme afrikanische

Mahlzeit an und stellt die Erlöserkirche für Besprechungen der Flüchtlinge zur Verfügung.

Eine wachsende Zahl an Unterstützern (Köchinnen, Berater, Seelsorger und andere

engagierte Afrikaner und Deutsche) schließt sich diesem Engagement an.

Humanitäre Not der afrikanischen Flüchtlinge

Seit dem 15. April, dem Ende des sog. Winternotprogramms der Sozialbehörde für

obdachlose Menschen, ist eine Gruppe von rund 300 afrikanischen Flüchtlingen in unserer

Stadt ohne Unterkunft und Perspektive.

Sie hatten als Gastarbeiter in Libyen ihre Familien in den Heimatländern unterstützt.

Während des Nato-Angriffs 2011 mussten sie aus Libyen nach Italien fliehen, oft unter

lebensgefährlichen und traumatisierenden Umständen. Nach zwei Jahren in italienischen

Auffanglagern sind sie von dort in die EU „entlassen“ worden – allerdings ohne jede

rechtliche und finanzielle Perspektive. Auch in Hamburg stehen sie auf der Straße, und eine

Verbesserung ihrer Lage „zwischen den Stühlen“ ist nicht absehbar.